Die Welt braucht Segen und Gebete!

Das Nonnenkloster in Yalbang, Humla

Diese werden durch die Synchronizität der Schwarm-Intelligenz am intensivsten.

Wenn viele Menschen in hochgelegenen Orten gemeinsam praktizieren, geht dieser Segen direkt über die Ozonschicht um den ganzen Globus

Klein und sehnig sind die Menschen, die im herben Hochgebirge in steilen Hängen leben. Seit jeher wird der abgelegene Distrikt Humla von den Helikoptern des World Food Programm’s angeflogen, denn Nahrungsmittel sind rar. 

Die Karawanenpfade durch Humla waren unsere Trekkingroute für die sieben tägige Wanderung nach Tibet, auf dem Weg zur Umrundung des heiligen Berg Kailash. 

Daher kenne ich das Yalbang Kloster, welches genau in der Mitte liegt, zwischen der kleinen Hauptstadt Simikot, die von Hochgebirgsfliegern angeflogen wird, und der tibetischen Grenze. Mittlerweile führt eine Strasse von Simikot nach Tibet. 

 

Das Yalbang Kloster rund um Tulku Pema Rigtsal floh vor den roten Brigaden, die mit der Kulturrevolution 1958 nach Tibet kamen, ins benachbarte und sichere Nepal. Sie praktizieren in der alten Nyingma Tradition des tibetischen Buddhismus, basierend auf den Longchen Nyingthig Schriften des Jigme Lingpa aus dem 17 Jahrhundert.

Tulku Pema Rigtsal sorgt für eine tiefgründige Ausbildung seiner Mönche. Auch ist er in der spirituellen Bildung der lokalen Bevölkerung und der tibetischen Gemeinde engagiert. Gelegentlich lehrt er große Einweihungszyklen in Kathmandu, zu der tausende von Tibetern kommen. Da die Mönche das abgelegene Kloster selten verlassen, sind sie konzentriert auf ihre Praxis ausgerichtet. Es gibt keine Heizung und die Winter auf 3700 m. Höhe sind lang und kalt. Auch fehlt eine gute medizinische Versorgung.

Dem Yalbang Kloster ist seit ca. sechs Jahren ein Nonnenkloster mit 150 Nonnen angegliedert. Zuvor lebten die Nonnen vereinzelt in ihren Heimatdörfern, ohne Zugang zu ihrer notwendigen spirituellen Bildung und ohne in der wichtigen Gemeinschaft in der Nähe eines Lehrers zu leben. 

Das den Nonnen im tibetischen Buddhismus mehr Beachtung zukommt, ist eine relativ junge Bewegung. Mittlerweile gibt es in Nepal auch eine „Nepali Nun Assoziation“, die sich der Belange der Nonnen landesweit annimmt.  

 

Der Altarraum des Nonnenklosters wird gerade fertiggestellt. Die Wohnräume der Nonnen mit Wasser und Küche sind bereits in Gebrauch. Die Bäder und Latrinen sind ein Graus. 

Es fehlen Schulungsräume und Lehrer für die „normale“ Schulbildung: Englisch, Mathe, Naturwissenschaften. 

Auch Gesundheitsbildung und Frauenthemen sind unbekannt. Die Nonnen leben als Frauen ein männliches Leben und für Frauenfragen fehlen vermutlich kompetente Ansprechpartnerinnen. 

 

Sukha e.V. möchte an den Segensstrom, den die Praxis dieser Nonnen aussendet, angeschlossen sein. Daher möchten wir das Nonnenkloster unterstützen. 

 

Am 11.August 2022  fliege ich für 5 Wochen nach Nepal um die lokalen Projekte unseres Vereines zu besuchen und um einen Eindruck des Nonnenklosters in Humla zu bekommen, damit wir wissen, wie und womit wir helfen können.